Words and photos by Epic Rider Tobias Denzinger
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5. Tag – Erster Regenerationstag
Heute sind wir zum ersten Mal mal etwas später aufgestanden. Danach habe ich mir etwas Zeit genommen, um ein bisschen zu lernen. Um das Training nicht zu vernachlässigen war dann noch ein lockerer 15km Lauf angesagt. Die Runde auf den Leuchtturm ist richtig genial gelaufen…
Der letzte Kilometer ging dann nur Berg auf…
Dies lohnte sich aber für die geniale Aussicht.
6. Tag - Sebastian Kienle ist da
Das erste Schwimmtraining mussten wir bereits nach den ersten beiden Kilometern abbrechen , da ein Gewitter aufkam. Eine halbe Stunde später war es dann aber schon wieder gut und die Sonne strahlte: Das hieß für uns: gleich wieder ins Wasser springen und die restlichen vier Kilometer schwimmen.
Mittags kam dann Sebastian Kienle zum Radtraining mit seiner neuen Wettkampfmaschine, dem Scott Plasma 4. Da Ospaly schon abgereist war, hatten wir von 6 Leuten immerhin 2 Profis in unserer Gruppe, denn Daniel Unger ist weiter mit uns fleißig am Trainieren.
Eine recht flotte Radgruppe bildete sich, mit der wir dann einen Schnitt von 33km/h fuhren.
Der Koppellauf im Anschluss war dann recht entspannt.
Jetzt geht’s wieder zum Essen fassen.
7. Tag - Erste Königsetappe
Da der Wind hier signifikant ist, dauert die Köngisetappe nur 100 km.
Diese waren aber dafür recht hügelig und windig.
Trotz allem fuhren wir wieder ein ziemlich flottes Tempo!
Nach 3:30 Stunden waren wir dann wieder hier im Hotel.
Noch ein paar Sprints im Meer und dann war dieser sonnige Tag auch schon vorbei.
PS: Die Hälfte ist nun geschafft!!!
8. Tag - Minigolf spielen
Heute hatten wir ein bisschen mehr Zeit für uns. Erst 5,5km Schwimmen von 9 h - 11 h und im Anschluss noch eine halbe Stunde Athletik… Dann war der restliche Tag für uns
Wir entschlossen uns noch eine Runde Minigolf zu spielen währenddessen Daniel Unger und Sebastian Kienle zwei mal 5km an der Uferpromenade rannten.
Ein wirklich flottes Tempo , welches ich wahrscheinlich nicht ein einziges Mal hätte mitlaufen können.
Respekt für diese Leistung!
9. Tag - Voll im Regen
Schlechter konnte es nicht werden. Bei zwei Trainingseinheiten mussten wir in richtig starkem Regen trainieren. Auf dem Rad war das fast unerträglich, da die hohe Geschwindigkeit die Stärke des Regens extrem verstärkt. Es fühlt sich auf der Haut wie Nadelstiche an. Zum Glück ist bei diesem üblen Wetter nichts passiert, denn die Sicht ist beim Fahren in der Gruppe immer schlechter, da das Wasser auf der Straße vom Rad des Vordermanns hoch spritzt.
Beim Laufen hat es dann noch zusätzlich angefangen zu Donnern…. Da ist man gerade froh, wenn der Tag vorbei ist und man mit „Omas Wollsocken“ ins Bettchen gehen kann.
10. Tag - Kraftausdauer am Berg
Der Tag begann mit einem lockeren Auftaktlauf, um den Kreislauf ein bisschen in Schwung zu bringen.
Am Nachmittag jedoch mussten wir topfit sein. Drei mal zehn Minuten Kraftausdauer am Berg mit dem Rad. Das heißt eine Trittfrequenz von ca. 45… Das kann ganz schön weh tun! Beim ersten Durchlauf hat es dann (schon wieder) angefangen zu regnen… Das macht dann auch kein Spaß, da man den Berg nicht richtig schnell herunter fahren kann.
Das war aber nicht das härteste an diesem Tag. Der Wind machte uns noch mehr zu schaffen. Beim hinfahren zu dem Berg sind wir mit ca. 20 km/h gefahren. Beim zurück fahren jedoch mit meistens 40 Stundenkilometern und mehr.
11. Tag - Auftaktlauf kann ganz schön anstrengend sein
Da ich heute noch schwimmen musste und wir abends zusammen in die „Sportsbar“ gehen wollten, musste ich die geplante Laufeinheit nach vorne verschieben. Ich entschloss mich wieder für die „Leuchtturmrunde“, welche 15 km lang ist. In der Zeit, in welcher die Anderen liefen, musste ich hier auf Fuerteventura meine Deutsch-Klassenarbeit schreiben. Bei Sonnenschein schrieb ich auf dem Balkon und bekam so noch ein bisschen von dem schönen Wetter (trotz „Schreibtischarbeit“ ) ab.
12. Tag - Koppeltraining
Da wir ja schon in den letzten beiden Trainingstagen sind, muss man noch ein Mal einen raushauen. Das bedeutet dann bei uns: 12 km Rad, bei jeder Runde sind drei Kreisverkehre , bei jedem Kreisverkehr ein ca 100 Meter Sprint. Danach direkt im Anschluss zwei Kilometer laufen. Diese Strecke mussten wir drei Mal bewältigen. Das Laufen wurde progressiv gesteigert von einem Durchgang zum Anderen.
Nach dem Training weiß man, was man geleistet hat. Um den Tag noch auszuklingen zu lassen anschließend eine Schwimmeinheit und dann noch ein Vortrag, organisiert von Hannes Hawaii Tours und vorgetragen von Sebastian Kienle über Radfahren& Physik.
13. Tag - Auskotzen bis zum geht nicht mehr
Da wir schon morgen früh um 5:45 h abfahren, müssen wir leider heute schon die letzten Trainingseinheiten machen.
Dafür eine sehr bergige Tour mit drei richtig schönen Bergen und ein paar kleinen Wellen, wobei der Wind auch nicht schlecht ist. Die Beine sind nach dem gestrigen Tag doch etwas schwer und dementsprechend war es auch eine Quälerei, diese Strecke zu bewältigen. Als wir schon mehr als bei der Hälfte waren, entschloss sich unser Trainier noch einen Abstecher zu machen bei dem wir alle Donuts aßen. Die waren richtig lecker. Da lohnt es sich auch diese Strecke zu fahren…
Jetzt geh ich noch zu Sebastian Kienle, der mir noch ein bisschen bei Mathe hilft, danach noch Schwimmen und heute Abend gehen wir alle zusammen in die Sportsbar.
14. Tag - Es ist vorbei
Heute Morgen noch kurz vor der Abreise eine Kleinigkeit essen und dann in den Bus Richtung Flughafen einsteigen.
Kurzes Resümee:
- Keine Platte bei 12 Trainingstagen
- Jedes Training, welches auf dem Plan stand, durchgezogen
- Kein Sturz (innerhalb der ganzen Gruppe)
- Wenige Tage mit schlechtem Wetter
- Meistens etwas windig, aber gut zu bewältigen
- 1,5 Kilo abgenommen
Alles in allem kann ich ganz zufrieden sein und mich schon auf die nächsten Wettkämpfe und Trainingseinheiten freuen um da anzufangen, wo ich heute aufgehört habe. Im Moment bin ich noch im Flieger aber sobald ich wieder in Freiburg bin, muss erst mal das Trainingszeug gewaschen werden.