Top
NeilPrydeBikes would like to use cookies to store information on your computer to improve our website and to enable us to advertise to you those products and services which we believe may be of interest to you. One of the cookies we use is essential for parts of the site to work and has already been sent. You may delete and block all cookies from this site but some elements may not work correctly. To find out more about the cookies we use, please refer to our privacy policy.

Cervia Trainingslager – Teil 1, Italy

Words and photos by Epic Rider Tobias Denzinger
Tag 1 - Anreise Um 8:00 Uhr fuhren wir schon mit dem PKW nach Ulm zum Rasthof Seligenweiler, um dort den Bus anzutreffen, der uns nach Cervia ins Trainingslager bringen sollte. Wir luden so schnell wie möglich unser ganzes Gepäck ein und los ging die lange Busfahrt. Mit mehreren Pausen erreichten wir dann um 21:00 h endlich das Hotel. Dort konnten wir erst noch ein bisschen essen, bevor wir die Zimmer bezogen. Nach so einem langen Tag legte ich mich erst mal schlafen, um fit für die folgenden Tage zu sein…

Tag 2 - Schon Erholung Nach den ersten drei Einheiten geht es schon in den Wellness Bereich. Aber erst mal zu dem, was wir trainiert haben. Nach einem Frühstück ging ich erst mal schön zu einem lockeren Schwimmen. Schöne eineinhalb Stunden ging diese Einheit. Im Anschluss kam noch eine kurze 40 Minuten Einheit in meiner schwächsten Disziplin (dem Laufen). Der Pinienwald ist hier sehr schön und es macht auch richtig Spaß , direkt am Strand zu laufen. Nach dem Mittagessen war noch eine Radeinheit angesagt. Da wir uns hier noch nicht so gut auskennen, gab es einige Missverständnisse. Die italienischen Autofahrer sahen uns anscheinend auch nicht so gerne. Die meisten hupten und einer machte sogar vor uns eine Bremsung, um uns auszubremsen (zum Glück ist in der 13-Mann Gruppe nichts passiert). Ich bin jetzt aber schon sehr froh, dass ich ab morgen mit den U23 Jungs mitfahren kann, denn dann sind wir nur eine 4 Mann Gruppe- was deutlich ungefährlicher ist.

Tag 3 - Boah… Das Chlor Nach einem schönen Auftaktslauf durch den italienischen Pinienwald war die erste Trainingseinheit schon erledigt. Die 2te Einheit von 4 an diesem Tag war dann das Radfahren. Die Strecke verkürzten wir, damit wir am nächsten Tag etwas mehr fahren konnten. Der anschließende Koppellauf fühlte sich erstaunlich gut an. Am Schluss des Laufes machten wir noch Steigerungsläufe (mitten auf der Straße). Das letzte Training an diesem Tag war das Schwimmen. Ich komme hier aber nicht so gut mit dem Wasser zurecht wie die meisten anderen. Das Wasser ist etwas zu stark gechlort und bei längeren Einheiten fühlt es sich an, als würde die Zunge und der Mund taub. Morgen mal wieder meine Lieblingseinheit auf meinem Black Beauty mit Kraftausdauer am Berg!

Tag 4 - Kraftausdauer: Juhu!!! Wegen des schlechten Wetters am Morgen gab es eine kleine Trainingsplan/-zeiten-Umstellung. Anstatt das Radtraining am Morgen zu machen, verschoben wir es auf nach dem Mittagessen. Dafür machten wir dann unsere Schwimmeinheit um diese Uhrzeit beim Regen. Dort bin ich dann meinen Blue Seventy Neopren geschwommen, weil es mir doch noch etwas zu frisch war. Das Mittagessen ist jeden Tag dasselbe, was nicht gerade toll ist, denn ich habe gerne viel Abwechslung, was dies angeht. Die nächsten Tage werde ich auch noch das Essen „überleben“. Es gibt ja schließlich Schlimmeres. Die Radeinheit war so toll, wie ich es mir vorgestellt habe . Einhundert Kilometer Radfahren ist einfach schön und wenn dann die Kraftausdauer am Berg dabei ist, ist es das non plus ultra!

Tag 5 - Osterausflug Weil wir an dem Tag nach Ravenna zum Einkaufen wollten und den restlichen Tag genießen wollten, ohne an das weitere Training an diesem Tag zu denken, entschlossen sich ein paar (einschl. mir), das Training vorzuziehen. Das bedeutete also wieder die schlimmste Einheit - wie auf Fuerteventura - mit leerem Bauch einen 15 Kilometer Lauf. Die ersten 45 Minuten fühlten sich recht gut an, jedoch ab da wurde es zäh. Ich spürte ganz genau, dass ich Hunger hatte. Als die Laufeinheit dann zu Ende war, noch schnell unter die Dusche, dann schnell zum Frühstücken! Eine halbe Stunde nach dem Essen wurde dann noch die letzte Trainingseinheit mit Athletik und Dehnen vollbracht. Der Stadtbummel danach in Ravenna war jedoch etwas langweiliger als ich dachte. Die meisten Läden hatten zu. Wir entschlossen uns also deshalb, einen leckeren Cappuccino zu trinken und gutes italienisches Eis zu essen

Tag 6 - Nach dem Training das Vergnügen Ich glaube, dies war der härteste Tag in diesem Trainingslager für mich. Morgens waren wir erst mal 75 Kilometer Radfahren - was noch ganz locker war. Den ganzen Mittag hatten wir dann für uns, um uns auf die „Horror-Einheit“ vorzubereiten. Auf dem Plan stand 5 Kilometer einlaufen. Dann kam das Schlimme: 5 Kilometer progressiv steigernd. Eigentlich hätte dieses Training schon ausgereicht, um meine Waden zu zerstören. Jedoch stand auf dem Trainingsplan noch etwas nach den fünf progressiv gesteigerten Kilometern, nämlich 5 mal 300 Meter schnell. Unser Trainer verkürzte jedoch dies auf 6 mal 200 Meter. Da meine Muskeln so fertig waren, musste ich sie noch aufdehnen. Das geht natürlich am besten im Salzwasser. Das ist im Spa der Fall. Den Abend also noch im Wellnessbereich ausklingeln lassen mit Sauna, Dampfbad und noch Eis, welches dieses Mal jedoch nicht zum Essen sondern zum Abkühlen der Waden gut war.

Tag 7- Koppeltraining ohne rutschen mit dem Rad Ein neuer Tag ist vorbei. Lassen wir Ihn mal Revue passieren: Heute Morgen war ein Rad-Lauf Koppeltraining angesagt. Insgesamt 4-mal den Spaß vom Rad zum Laufen. Alles aber in Grundlagen Tempo weil noch ein Training bevorstand. Während des Trainings hat es angefangen zu Nieseln. Das machte die Straße etwas schlecht zu befahren. Ich hatte jedoch guten halt und rutschte nicht weg wie 3 andere. Die Panaracer lassen sich optimal auch bei diesem Bedingungen fahren. Ich war selbst etwas verwundert, dass ich so gut damit fahren kann ohne Probleme. Das Laufen bei der Einheit war richtig lustig. Da es eine lockere Einheit war, hatten wir viel Zeit, um Blödsinn in der Gruppe zu machen. Das zweite Training war im Meer. Die ersten paar Meter waren extrem kalt. Ich gewöhnte mich aber relativ schnell an das kalte Wasser. Die einzigen Stellen die Probleme bereiteten waren die Beine, Hände und das Gesicht. Also überall wo wir nicht unsere Neoprenanzüge hatten. Dieses Mal war Daniel Unger wieder dabei. Bei schnellen Schwimmeinheiten ist es wirklich genial wenn er dabei ist und so konnten wir uns auch in seinen Wasserschatten begeben.

Please follow this link to read Part 2.

 

Newsletter Sign up

Social

Stores Near You